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Schülermobilität nach Motril - Creating a Stereotypes-free world

Anfang November war es endlich so weit - die erste Schülermobilität im Rahmen des Erasmus+-Projekts "Creating a Stereotypes-free World" stand an. Sieben Schülerinnen und Schüler des Wahlkurses Erasmus+ durften gemeinsam mit den beiden Lehrkräften Frau Raschke und Frau Kohlmeyer eine Woche lang die Partnerschule La Zafra in Motril, Südspanien besuchen und gemeinsam mit einer Schüler-/Lehrergruppe des türkischen Projekt-partners (aus Eskisehir) sowie einer Gruppe der Schule vor Ort einige spannende und erlebnisreiche Tage erleben.

 

Im Vordergrund stand die Projektarbeit sowie der Austausch der Jugendlichen aus den drei teilnehmenden Ländern untereinander.

 

Nach dem ersten Kennenlernen und einem ersten gemeinsamen Ausflug, arbeiteten alle siebzehn teilnehmenden Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen an dem Projektthema. Unter anderem wurde zum Beispiel ein passendes Projektlogo entworfen, es wurde sich grundsätzlich mit der Bedeutung und den Auswirkungen von Stereotypen auseinandergesetzt und nach einer Recherchearbeit zu typischen Stereotypen in Bezug auf europäische Länder gemeinsam eine Europakarte gezeichnet und mit Illustrationen zu Stereotypen versehen. Diese Karte diente vor allem zum Bewusstmachen von und zur Auseinandersetzung mit der Problematik.

 

Neben der Projektarbeit gab es auch genug Gelegenheiten für die Jugendlichen und die begleitenden Lehrkräfte sich mit den Teilnehmern aus den anderen Ländern auszutauschen, den persönlichen kulturellen Horizont zu erweitern und natürlich auch die Gegend und Spezialitäten von Motril und Umgebung zu erkunden. Besonders hervorzuheben sind der Besuch der Alhambra in Granada, das Zuckermuseum in Motril, eine große Gewächshausanlage in der Gegend, die ersten Versuche des Golfspielens sowie der kurze Besuch am Strand von Motril.

 

Die Rückmeldungen der Schülerinnen und Schüler aus den 9. und 10. Klassen des DHG waren nach der Woche in Spanien durchwegs positiv: Sie merkten, dass es gar nicht so schlimm ist, sich auf Englisch mit anderen Jugendlichen zu unterhalten und offen auf neue Menschen und Kulturen zuzugehen. Auch das Erlernen einzelner spanischer Wörter sowie das Kennenlernen spanischer Spezialitäten wurden als tolle Erlebnisse empfunden. 

 

Vielen Dank an die tolle Gastfreundschaft der spanischen Gruppe - wir haben uns alle sehr wohl gefühlt und hatten eine spannende, erlebnisreiche und intensive Zeit in Motril.

 

Die gesamte Gruppe des Erasmus+-Teams freut sich bereits sehr darauf, die spanischen und türkischen Teilnehmer bei uns am DHG und in Aichach im April begrüßen zu dürfen und ihnen dabei unsere Gegend zeigen zu dürfen. 


Erasmus Day am DHG

Am 14.10.2021 war es soweit: Ein Erasmus Day fand erstmalig auch am DHG statt:

Nachdem Anfang Oktober zwei Lehrkräfte des DHG, Frau Kronthaler und Frau Mair, bei einem Erasmus+ Treffen in Eskishehir (Türkei) waren, um dort die Koordinatoren der europäischen Schulen, die an diesem Erasmus+ Programm teilnehmen, kennenzulernen und um sich thematisch auszutauschen, konnten und sollten am 14.10.2021 die an diesem Programm partizipierenden Schülergruppen im Rahmen des Erasmus Day ihre Beiträge in einer Videokonferenz, die im Verlaufe des Vormittags durchgeführt wurde, vortragen. An diesem Tag fanden europaweit an unzähligen Schulen Workshops, Konferenzen und andere Aktivitäten gleichzeitig statt.

Die 25 Schülerinnen und Schüler, die seit diesem Schuljahr am Wahlkurs Erasmus+ teilnehmen und das DHG Aichach vertreten, waren sehr neugierig und gespannt auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den anderen Ländern und ihre Beiträge.

Jede Schule hatte sich mit dem Thema "Sustainability" (ökologische Nachhaltigkeit/Zukunftsfähigkeit unseres Planeten) zu befassen und in dieser Hinsicht zunächst einmal den Ist-Zustand an der eigenen Schule und z.T. auch in der eigenen Stadt darzustellen, um dann konkrete Vorschläge vorzutragen und Maßnahmen aufzuzeigen, wie z.B. Müll vermieden und Energie eingespart werden kann.

Von der vom DHG vertretenen Schülergruppe gab es fünf Beiträge. Eine Schülerin wies z.B. darauf hin, dass der Stromverbrauch am DHG aktuell sehr hoch ist und hier noch viel Einsparungspotential vorhanden ist. Hierauf machte auch ein anderer Schüler aufmerksam und nannte als umsetzbare Lösung das Anbringen von Solarpanelen auf dem Dach des DHG. In den fünf Beiträgen wurde aber auch insgesamt deutlich, dass bereits schon viele Sachen hinsichtlich Nachhaltigkeit und Müllvermeidung am DHG auf den Weg gebracht worden sind und auch gelebt werden.

 

Auf die kurzen Beiträge der Schülerinnen und Schüler des DHG folgten auch sehr interessante Ansätze der anderen teilnehmenden Schulen: Die Teilnehmer aus Grimbergen (Belgien), Eskisehir (Türkei) und Pomigliano (Italien) nannten als bereits umgesetzte Maßnahme in Punkto ökologische Nachhaltigkeit die Mülltrennung und das Recycling, die Schülerinnen und Schüler aus Gospic (Kroatien) brachten u.a. die Themen Fleischverzicht und Plastikmüllvermeidung ein, von den Teilnehmern aus Colmenar Viejo (Spanien) kam als regional bezogener Vorschlag die Reinigung des Flusses, der durch ihre Stadt fließt.

 

Insgesamt war es von den Schülerinnen und Schülern aller teilnehmenden Schulen ein sehr produktives, interessiertes und zielgerichtetes Zusammentragen und Austauschen von ersten Ergebnissen. Die Arbeit an dem Thema und die Umsetzung der vorgeschlagenen Maßnahmen gehen natürlich weiter.

Nach dieser gemeinsamen Videokonferenz am Erasmus Day wird es auch zu Treffen und Arbeiten am Projekt vor Ort kommen, im Februar 2022 ist z.B. eine Begegnung mit den Teilnehmern in Italien vorgesehen. An diesem Treffen werden einige Schülerinnen und Schüler des DHG teilnehmen, genauso wie an den noch folgenden in den anderen Teilnehmerländern.

                                                                                                                                        (Text: Christian Nafe, Bilder: Iris Kronthaler)



DHG goes erasmus

Teilnahme des DHG am internationalen Erasmus+ projekt

Endlich! Das war wohl das vorherrschende Gefühl bei allen. Endlich sind wieder persönliche Treffen möglich, endlich wieder ein direkter Austausch, endlich wieder Gespräche jenseits der offiziellen VeranstaltungenLange Corona-Monate reduzierten die Erasmus-Möglichkeiten auf digitale Meetings und Mail-Verkehr. Im September 2021 war es dann endlich soweit: Die erste Reise für das neue Projekt stand an. Erster Gastgeber: Die Türkei. Was für ein vielversprechender Anfang! So viel Kultur, so viel Austausch, so viel Gastfreundschaft! Nach sechs vollgepackten Tagen in Eskisehir steht nun der Fahrplan für Online-Treffen, Workshops und gegenseitige Besuche. Nach dem Gastgeber Türkei wird uns unsere Reise über Italien, Belgien, Kroatien, Spanien schließlich nach Aichach führen, wo der letzte Schwerpunkt des Projekts stattfindet. Unser Thema Sustainability (Nachhaltigkeit) ist allen Teilnehmern ein großes Anliegen. Die Schüler*innen haben schon einiges an Vorarbeit geleistetEinen ersten Vorgeschmack gab es am internationalen Erasmus-Day am 14.10.2021 unter der Leitung von StRin Iris Kronthaler, an dem ein digitaler Austausch zu diesem Projekt zwischen allen Partnerschulen stattfand. Jede Schule stellte ihre Projekte vor und die teilnehmenden Schüler*innen konnten sich digital ein wenig kennenlernenThemen wie der achtsame Umgang mit unseren Ressourcen, der Erhalt der Artenvielfalt, der Schutz der Wälder, das Einbremsen der ErderwärmungVermeidung von Müll, Recycling und viele mehr standen auf dem Programm. Konkret werden die Themen vor Ort in Workshops und Projekten von den Schülern bearbeitet. Jetzt warten wir alle gespannt auf deren Realisierung und freuen uns auf die neuen Möglichkeiten des direkten Austauschs mit unseren Partnern.

(Text und Bilder: Tanja Mair)