Wettbewerbe


2021

Go4Goal- DHG goes for success!

“GO4GOAL!”, “GO4GOAL!”- manch einer mag hier an den Slogan passionierter Fußballfans des FC Liverpool oder von Manchester City denken, die ihren Lieblingsclub mit besagten Worten innbrünstig anfeuern. Doch diesen Slogan allein so zu interpretieren, ist in der Tat weit gefehlt.

Wobei- der kompetitive Charakter eint sicherlich den Fußball und den Sprachtest, an dem unsere Schüler-/innen der Jgst.10 teilnahmen. Bei Go4Goal handelt es sich nämlich um einen Wettbewerb im Fach Englisch, der lehrplanunabhängig die Sprachkompetenz der Schüler/-innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz misst, indem er sie im Hör- und Leseverstehen, sowie in der englischen Grammatik und im Vokabular testet . Das Testverfahren beruht hierbei auf den Testparametern des international anerkannten „TOEFL“-Zertifikats . 

Am nötigen Anspruch mangelte es den an die Schüler/-innen gestellten Aufgaben somit keineswegs. Jedoch waren sich die knapp 20, ebenso motivierten wie mutigen Schüler/-innen dieses Anspruchs bewusst, als sie sich den Kompetenzprüfungen von Go4Goal stellten und dabei eindrucksvoll ihr außerordentliches sprachliches Niveau in Englisch bewiesen.

Dass das DHG in Englisch große „goals“ erzielen kann, zeigte sich als die Teilnehmer/-innen aus Jgst. 10 schließlich das Prädikat „Beste Klasse 10“ aller teilnehmenden Schulen in Deutschland, Österreich und der Schweiz erhielten. Drei Schüler/-innen zählten innerhalb dieser Einstufung nochmals zu den Besten und dürfen sich nun über ein Set bunter Gelstifte und einen Flixbus-Gutschein für die hoffentlich bald wieder mögliche Urlaubsreise freuen. 

Congratulations to everyone who participated in the test on performing incredibly well. We are very proud of you!! Keep going for your goals!

Denn wer sagt schon, dass man nur im Fußball unglaubliche „goals“ erzielen kann ?!?

(Artikel: Prisca Hagel, Englischlehrkraft am DHG)

Der beste Vorleser im Landkreis kommt aus Aichach

Erstmals in einem völlig kontaktlosen Wettstreit mittels Video-Aufnahmen siegte Samuel Sturm beim Kreisentscheid des Vorlesewettbewerbs in Mering. Mit seinem Vor-trag aus Ceci Jenkinsons „Der Mama-Laden“ überzeugte er die Jury.

Der vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels ausgerichtete Vorlesewettbewerb ist seit 1959 einer der größten und ältesten Schülerwett-bewerbe, der vom Klassenentscheid bis zum Finale beim Bundespräsidenten reicht. Die Schülerinnen und Schüler beweisen ihr Können in dieser wichtigen Kulturtechnik normalerweise, indem sie einen von ihnen ausgewählten sowie geübten Buchausschnitt vorstellen und vorlesen und danach noch einen weiteren, ihnen unbekannten Text. Das musste unter den aktuellen Bedingungen entfallen.

Denn während zu einem Kreisentscheid als dritter Ebene normaler-weise eine versierte Jury und einige Dutzend Zuhörer aus den Klassen der Kandidaten kommen, musste dieser heuer pandemiebedingt erstmals vollkommen virtuell ablaufen: Samuel hatte daher wie seine Konkurrenten die Möglichkeit, seinen Vortrag aus Ceci Jenkinsons „Der Mama-Laden“ so oft auf Video ein-zusprechen, bis er damit zufrieden war. Mit der Technik kannte er sich als Schüler der Tabletklasse zum Glück bereits aus. Dieses Video schickte er an die Jury am Gymnasium Mering, die davon offenbar überzeugt war und ihm unter den Schulsiegern von neun Schulen aus dem Landkreis den ersten Platz zuerkannte.

Ort seiner Wettkampfleistung war auf diese Weise statt einer Schule das Zimmer daheim, in dem Hintergrund und Licht am besten waren: Das Schlafzimmer. Das Buch hatte er gewählt, weil darin „die beste Stelle war, die man richtig spannend machen konnte“: Die Stelle nämlich, an der die Hauptfigur Oli mit seiner Mutter in den Mama-Laden geht, um die Mutter umzutauschen, und mit dem Ladenbesitzer diskutiert.

Nun hat der Kreissieger bis zum Ende der Woche Zeit, ein neues Video von einem neuen Autor einzulesen und zum Bezirksentscheid einzusenden. Seine Mitschüler, seine Lehrer und die Familie drücken ihm die Daumen. 

Neues von Jugend debattiert

Sollen neue Autobahnen gebaut werden?  Über diese Frage diskutierten am Montag, dem 15. März, die Finalistinnen des diesjährigen Regionalwettbewerbs „Jugend debattiert – Sekundarstufe I“, der in diesem Jahr coronabedingt statt im Augsburger Rathaus vollständig digital stattfinden musste. Vom Deutschherren-Gymnasium wurden die Schulsiegerin Charlotte Hüllen und die Zweitplatzierte Annika Thöle, jeweils neunte Jahrgangsstufe, ins Rennen geschickt. Es galt, sich auch heuer wieder gegen die traditionell als stark geltende Konkurrenz aus den Augsburger Schulen zu behaupten, was den Teilnehmerinnen unseres Gymnasiums auch sehr gut gelang. Mit dabei waren ein halbes Dutzend Schüler, die im Vorfeld zu offiziellen Juroren des Wettbewerbs ausgebildet worden waren, und Herr Lichtschlag als betreuende Lehrkraft. In den zwei spannenden und lebhaften Qualifikationsdebatten, in denen über die Einführung von geschlechtergetrenntem MINT-Unterricht und den Sinn einer Maskenpflicht bei Grippeepidemien diskutiert worden war, konnte Annika Thöle überzeugen und zog ins Finale ein. Dort setzte sie sich gegen Mitdebattantinnen aus Augsburg durch und erreichte nach einer sehr starken Leistung den hervorragenden zweiten Platz, mit dem sie das virtuelle Ticket „nach München“ gelöst hat. Der Landeswettbewerb wird aber – statt im Maximilianeum – heuer ebenfalls virtuell durchgeführt. Am 26. April wird die Schülerin das Deutschherren-Gymnasium Aichach vertreten.

Natürlich fand der Regionalwettbewerb auch in der Sekundarstufe II statt. Hier diskutierten unsere Teilnehmer, Fritz Clauß und Florian Pipping gemeinsam mit Schülerinnen und Schüler aus näher (z.B. Friedberg) und entfernter gelegenen Orten (z.B. Ergolding) über die Fragen, ob an Schulen denn für Demonstrationen zur Unterrichtszeit geworben werden dürfe und ob der Online-Handel dazu verpflichtet werden solle, Retouren weiter zu verwerten.  Die schnellen und intensiven Debatten in dieser Altersstufe waren ein Erlebnis, nicht nur für die beiden Debattanten, die sich der Herausforderung kompetent und mit Freude stellten, sondern auch für die schon erfahrenen Jurorinnen Amelie Holl und Frau Koch-Grimm.

Wir gratulieren Annika Thöle zu ihrem Erfolg und bedanken uns bei allen Beteiligten für ihren Einsatz!

(Lig, Kgr)  


2020

Markus Gschoßmann Sieger in zwei Wettbewerben

Markus Gschoßmann gewinnt im Bundeswettbewerb Mathematik

Nach einem ersten Preis in der ersten Runde im Frühjahr 2020, bei der vier anspruchsvolle Beweisaufgaben gelöst werden mussten, hat Markus Gschoßmann in der zweiten Runde des Bundeswettbewerbs ebenfalls einen ersten Preis gewonnen.

Damit übertraf der Schüler des Deutschherren-Gymnasiums sein Ergebnis aus dem letztjährigen Bundeswettbewerb noch einmal, bei dem er nach einem ersten Preis in Runde 1 einen zweiten Preis in Runde 2 erzielte.

Auch in der diesjährigen zweiten Runde, die bis Anfang September 2020 lief, mussten wieder Beweise mathematischer Sachverhalte schriftlich zur Korrektur und Prämierung eingereicht werden.

Für seinen Erfolg in der zweiten Runde konnte er jetzt bereits einen Geldpreis entgegennehmen und hat sich zusätzlich für die Teilnahme an der Finalrunde qualifiziert. Von den 1178 Teilnehmern haben bundesweit nur 78 diese dritte Runde erreicht. Sie besteht aus einem knapp einstündigen Fachgespräch mit einem Mathematiker aus Universität oder Schule und findet Anfang Februar 2021 als Videokonferenz statt.

Die Preisträger der dritten Runde, die Bundessieger, werden mit Beginn eines Studiums in die Förderung der Studienstiftung des deutschen Volkes aufgenommen. Sie erhalten damit ein Stipendium und vielfältige Unterstützung im Studium. Darüber hinaus winken verschiedene Sonderpreise.

Wir wünschen Markus viel Erfolg in der Finalrunde und freuen uns mit ihm über seine bisherigen Gewinne.

 

                Fachschaft Mathematik

 

 

Markus Gschoßmann Preisträger im Wettbewerb Invent a Chip

Der vom Verband der Elektrotechnik (ehemals Verband Deutscher Elektrotechniker VDE) und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) veranstaltete Wettbewerb lief in diesem Jahr anders ab als üblich:

Statt eine Chipidee einzureichen, die dann als Projekt in einem Workshop in Hannover umgesetzt werden kann, mussten die Teilnehmer dieses Jahr im Verlauf von vier Monaten online fünf Aufgaben lösen. Herausforderung des Wettbewerbs war, eigenständig mithilfe von kurzen Tutorials eine integrierte Schaltung zu entwerfen. Der korrekt aufwärts zählende Sekundenzähler am Ende bewies, ob die Logikgatter korrekt verschaltet waren und die Befehle der Hardwarebeschreibungssprache VHDL funktionierten.

Markus Gschoßmann eignete sich das notwendige Fachwissen an und bewies Ausdauer und Übersicht bei der Lösung der gestellten Aufgaben und wurde so als einer von nur zehn Siegern bundesweit mit einem Geldpreis und einem FPGA-Board ausgezeichnet, das er stolz auf der Startseite des Wettbewerbs präsentiert.

Die Preisverleihung erfolgte in einem digitalen Format online: Ein Moderator führte dabei durch die Veranstaltung, und neben kurzen Beiträgen der Preisträger gab es auch Grußworte vom CEO des VDE, Ansgar Hinz, und Frau Professorin Ina Schieferdecker vom BMBF.

Das Deutschherren-Gymnasium gratuliert Markus Gschoßmann zu seinem Erfolg ganz herzlich!

 

Fachschaft Physik



2019

Internet-Team-Wettbewerb mit Schwierigkeiten 

 

Anlässlich des deutsch-französischen Tages am 22. Januar 2019 nahmen gewählte Vetreter der Französischklassen 6-12 am vom Institut français angebotenen Internetteamwettbewerb mit online-Fragen rund um Frankreich und die französischsprachige Welt teil. In Teams beantworteten sie in zehn Modulen die verschiedensten Fragen zu Themen wie Politik, Sport, Film, Musik, Essen etc. 

 

Für die Beantwortung der Fragen war es notwendig, Recherchen anhand ausgewählter Links zu betreiben. Erst nach dem Lesen der Dokumente, dem Ansehen von Videoclips und dem Betrachten von Fotos konnte aus den vorgegebenen Antworten die Beste ausgewählt werden. Das Zeitlimit Betrug drei Schulstunden.

 

Die motivierten Schülerinnen und Schüler zeigten bei der Bearbeitung der wirklich schönen und originellen Aufgaben volle Einsatzbereitschaft und großes Geschick – leider wurde die Bearbeitung getrübt durch Serverprobleme des Veranstalters, was dazu führte, dass Fragen in den Modulen oft nicht komplett angezeigt wurden, Seiten abstürzten und Antworten verschwanden. 

 

Die Teilnehmer ließen sich jedoch nicht unterkriegen und am Ende zeigte bei jedem Team der Bildschirm die erfolgreiche Beantwortung der Fragen an. Das Institut français hat bereits angekündigt, die technischen Probleme bei der Auswertung der Fragen zu berücksichtigen.

 

Die Ergebnisse standen am Abend des 25.1.2019 fest. Das DHG konnte zwar nicht gewinnen, erreichte aber auf der Niveaustufe 4 (Q11+12) unter 44 teilnehmenden Gymnasien einen tollen 5. Platz. Die Schüler des Niveaus 2 (6. und 7. Klasse) konnten sich unter 130 teilnehmenden Schulen Platz 39 sichern und die Schüler des Niveaus F3 (8. Klasse) Platz 47 (von 105). Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten eine Urkunde und ein kleines Dankeschön für ihre nervenstarke Leistung. 

 

K. Tränkner