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Star-Autorin lädt Aichacher Schüler zu sich ein

cornelia funke liest per Video am deutschherren-gymnasium

Erfolgsautorin Cornelia Funke mit einem ihrer berühmten Notizbücher, von denen jedes die Basis für einen Roman ist. Sie las für die Schüler des Deutschherren-Gymnasiums per Video aus „Reckless – Auf silberner Fährte“ Foto: Michael Orth, Dressler Verlag
Erfolgsautorin Cornelia Funke mit einem ihrer berühmten Notizbücher, von denen jedes die Basis für einen Roman ist. Sie las für die Schüler des Deutschherren-Gymnasiums per Video aus „Reckless – Auf silberner Fährte“ Foto: Michael Orth, Dressler Verlag

Cornelia Funke ist die international erfolgreichste und bekannteste deutsche Kinder- und Jugendbuchautorin. Sie lebte einige Jahre in Malibu, Kalifornien, bevor sie 2021 in die Toskana zog. Doch sie ist eine deutschsprachige Autorin und Illustratorin, die ihre Karriere als Autorin und Illustratorin in Hamburg begann. Am Deutschherren-Gymnasium las sie jetzt auf Einladung von Fachschaftsleiter Michael Lang.

Sie früher zu einer Lesung in Aichach einzuladen verbot sich aufgrund der zu hohen Reisekosten und war darum erst unter Pandemie-Bedingungen möglich, wo per Video Entfernungen keine Rolle mehr spielen. Mit über einer Stunde technischer Vorbereitung dreier Lehrkräfte gelang eine stabile Verbindung, bei der die Schüler tief in die Lebens- und Arbeitsverhältnisse der Autorin blicken und viele Fragen stellen konnten. Ungewöhnlich war zudem die Jahrgangsstufe, da die Autorin im Sinne der Leseförderung nicht für die Unterstufe las, sondern gezielt für die 8. und 9. Klassen der Mittelstufe. Offenbar angetan von den guten Fragen der Schüler überraschte die Autorin ihr Publikum am Ende, indem sie eine noch zu bestimmende Gruppe der Schule zu sich nach Italien einlud, wo sie ständig junge Talente aus verschiedenen Kontinenten als Gäste fördert. Dieses ungewöhnlich Angebot ist inzwischen bestätigt und das Deutschherren-Gymnasium plant nun mit großem Eifer einen Kreativwettbewerb, um die Glücklichen unter seinen Schülern gerecht auszuwählen.

Bei der eigentlichen Lesung las Funke, die u. a. mit „Herr der Diebe“, „Die Wilden Hühner“ und ihrer Tintenwelt-Trilogie sowie deren Verfilmungen zu Weltruhm kam und in über 50 Sprachen übersetzt wurde, aus dem aktuellen Band IV ihrer Spiegelweltserie "Reckless – Auf silberner Fährte". Interessant war allein schon die Art des Vortrags, denn die Autorin las mit großem Einsatz von Stimme und Mimik, wie man sich einen klassischen Märchen-Erzähler vorstellt. Sie wählte dafür die Stelle im Kapitel „Der andere Spiegel“ aus, an der eine Nebenfigur zum ersten Mal entdeckt, wie aus einem der magischen Spiegel eine Figur heraustritt, in diesem Fall eine gruselige, Kinder fressende Hexe wie aus „Hänsel und Gretel“. Denn in der Reckless-Reihe wird die Märchenwelt der Gebrüder Jakob und Wilhelm Grimm in einen modernen, poetischen Fantasy-Roman geholt, in dem Jacob und Will Reckless durch magische Spiegel in eine Parallelwelt von Hexen, ihre Gestalt wandelnden Füchsinnen und kriegerischen Unterweltwesen eintreten – und sich dort verlieben. Allerdings hat der Erlelf Spieler wie in „Rumpelstilzchen“ den Hauptfiguren Jacob und Fuchs deren noch ungeborenes Kind abgepresst, woraus sie nun einen Ausweg suchen. Und dass im Hintergrund ein großer Krieg der Goyl und der Erlelfen gegen die ebenfalls machthungrigen Menschen schwelt, gibt der Reckless-Reihe seit dem Überfall auf die Ukraine eine beängstigende Aktualität. Denn Thema des Buches ist auch, was Liebe in Zeiten des Krieges vermag.

Deutlicher Schwerpunkt auch dieser Autorenlesung waren aber wie immer die Fragen der jungen Leser an die Autorin, die sie ausführlich und sehr offen beantwortete. So verwies sie als ihr Vorbild auf Astrid Lindgren, da diese nicht nur von einer besseren Welt erzählt, sondern sich auch praktisch für eine solche eingesetzt habe. In demselben Sinne fördert Funke heute junge Künstler, die sie zufällig kennen lernt, indem sie sie zu sich einlädt, und spendet den Erlös ihrer Lesungen.

Die berühmte Autorin ermunterte ihr Publikum zudem ausdrücklich zu eigenem künstlerischem Schaffen. Denn wie ihr Lebenslauf zeige, „könnt ihr euch noch drei bis vier Mal umentscheiden“, was man wirklich machen will. Ebenso sollten junge Autoren keine Angst vor dem ersten Satz haben, denn „das ist die Tür“ zu einer neuen Welt, später „kannst du an dem ersten Satz noch einmal arbeiten. Manchmal änderst du ihn noch zehn Mal.“

Befragt nach ihren Filmen bekannte sich Cornelia Funke vor allem zu den Werten hinter ihrem Erzählwerk, denn diese müssten in einem Film erkennbar bleiben, was nicht immer geschehe. Diese Werte seien, dass sie nicht an einsame Helden glaube, „sondern dass man es nur zusammen schafft“, und dass es außerdem „nicht nur ums Geld geht.“

Die Lesung per Video entfaltete einen besonderen Reiz, als die Autorin in ihrem neuen Haus in der Toskana von einer Schülerin nach ihren Haustieren befragt wurde und mit der Kamera in der Hand durch mehrere Zimmer ging, bis sie ihre Hunde zeigte. So erfuhren die Schüler aus der Ferne einige Details mehr über Leben und Person einer großen Autorin, als sie in einer traditionellen Präsenzveranstal­tung erlebt hätten. Gleichzeitig äußerte Funke, dass sie zwar schon oft per Video gelesen habe, aber noch nie in mehrere Klassenzimmer.

 

Ganz im Sinne Astrid Lindgrens spendet die Schule den Erlös dieser besonderen Autorenlesung in Absprache mit Cornelia Funke für bedürftige Kinder, sodass aus den Worten von einer besseren Welt Taten werden. Da das Deutschherren-Gymnasium schon seit Jahren die Haiti Kinder Hilfe e. V. Aichach unterstützt, erhält diese nun eine Spende in Höhe von 352 €. Ein Büchertisch der Firma Wöhrl ergänzte die virtuelle Lesung um realen Lesestoff.                                                                                         (Text: Michael Lang)

 


TRÄUMEN TROTZ OMIKRON - ALEX RÜHLE LIEST PER VIDEO AM DEUTSCHHERREN-GYMNASIUM

Aichach (lm) Ausufernder Medienkonsum ist in den Lockdowns der vergangenen zwei Jahre zu einem noch größeren Problem geworden als zuvor. Literatur als Reflexion über das Bestehende und die Begegnung mit Autoren haben dagegen auch im laufenden Schuljahr mit Corona-Inzidenzen über 2000 einen schweren Stand. Am Deutschherren-Gymnasium fand nun dennoch eine Lesung mit einem hochkarätigen Jugendbuch-Autor statt. Dazu wurden Lesung und Diskussion per Video mit Streaming des Rückkanals übertragen.

 

Alex Rühle, den man als Münchner Autor und Redakteur kennt, schreibt seit wenigen Jahren mit großem Erfolg Kinder- und Jugendbücher. Am Freitag las er auf Einladung von Fachschaftsleiter Michael Lang von zu Hause aus für die 5. Klassen des Deutschherren-Gymnasium aus seinem aktuellen Jugendbuch „Traumspringer“, das die Hälfte der Kinder vorab im Deutschunterricht gelesen und besprochen hatte.

Held des Buches ist ein eher verträumter Junge von elf Jahren, in dessen Umfeld immer mehr Personen völlig einem Handyspiel verfallen oder ganz verschwinden. Gleichzeitig entdeckt er, dass er mit Hilfe eines gewissen Morpheus nachts in fremde Träume springen und diese miterleben kann. Wie er auf diese Art einen groß angelegten Raub menschlicher Träume und eine perfide Geschäftsmasche von kunstvoll erzeugter Spielsucht entdeckt, bestimmt die weitere Handlung. Alex Rühle las aus den einführenden Kapiteln ohne Show-Effekte, aber mit nüchterner, fesselnder Eindringlichkeit. Die Lesung per Video entfaltete einen besonderen Reiz, als die Schüler erfuhren, dass nicht der Autor, aber dessen Sohn laut Lehrern „so ein Träumer“ und darum Vorbild für die Hauptperson war. Andererseits waren auch in der Familie eines Autors lange Bildschirmzeiten von Vater und Sohn offenbar ein Dauerthema und damit Ausgangspunkt des Buches. Rühle las nun aus dem ehemaligen Zimmer seines Sohnes, sodass man im Hintergrund den Raum sah, der das Vorbild für einen Raum im Buch war.

Kern auch dieser Autorenlesung waren aber wie immer die Fragen der jungen Leser an den Autor, die er durch Rückfragen auflockerte. Interessanterweise fragte eine Fünftklässlerin auch nach Schreibblockaden und wie man darüber hinwegkomme. Der gefeierte Profi antwortete darauf sehr offen: „Schreibblockade ist mein zweiter Vorname. Furchtbar ist das.“ Er habe das Buch sogar zwei Jahre zur Seite gelegt und in der Zwischenzeit ein anderes geschrieben, bis seine beiden von den ersten Auszügen begeisterten Nichten ihn zum Weiterschreiben genötigt hätten, denn „sie haben keine Ruhe gegeben“. Ihnen ist das Buch nun gewidmet.

Rühle ermunterte darum die Schüler dazu, selbst zu träumen und nicht nur vorgefertigte Träume in Spielen und anderen Medien zu konsumieren. Nach seinen Lieblingsbüchern und dem Einkommen eines Schriftstellers gefragt, bekannte er sich zu Michael Endes „Jim Knopf“, Astrid Lindgrens „Ferien auf Saltkrokan“, J. K. Rowlings „Harry Potter“ und Rick Riordans „Percy Jackson“. Zum Beruf des Schriftstellers riet Rühle ob dessen bescheidenen Einkommens nicht, obwohl seine eigenen Kinderbücher inzwischen Bestseller sind und der erste Film in Arbeit ist.

Als die Lesung schließlich nach vielen Wortmeldungen mit einiger Verspätung beendet werden musste, lobte der Autor die guten, ihm teilweise erstmals gestellten Fragen und dankte für die große Aufmerksamkeit sowie für die technische Umsetzung der Veranstaltung, die für ihn die erste virtuelle Lesung vor so großer Zuhörerschaft war. Die Schüler verfolgten diese aufmerksam und erfuhren trotz Corona mehr über Träume, einen Schriftsteller und ein wirklich gutes Buch.                                     (Text: Michael Lang)


Erfolgsautor Alex Rühle las am Deutschherren-Gymnasium per Video aus seinem aktuellen Jugendroman „Traumspringer“

                             Foto: Heige Bogenberger                                                                      Foto: Michael Lang                    

 


KliK Mobbing-Prävention am DHG Aichach

Zum wiederholten Male findet in diesem Schuljahr die KliK Mobbing-Prävention am DHG Aichach statt. Nachdem das Programm die letzten beiden Schuljahre coronabedingt ausfallen musste, können dieses Schuljahr wieder alle fünften und sechsten Klassen daran teilnehmen. Auch für die Eltern gab es dieses Jahr einen digitalen Info-Abend.

Im Rahmen der Präventionsarbeit im Landkreis Aichach-Friedberg bzw. des Projekts „KliK“ (= „Klar im Kopf“) erhalten die fünften und sechsten Klassen am Deutschherren-Gymnasium Aichach bereits seit mehreren Jahren die Möglichkeit, am Programm zum Thema „Mobbing/Cybermobbing“ teilzunehmen. Anna Terhaag von der BRÜCKE e.V. Augsburg verbringt dazu in drei aufeinanderfolgenden Wochen jeweils eine Doppelstunde mit jeder fünften sowie jeder sechsten Klasse. Während die Jüngeren ein Training zum Thema „Mobbing (allgemein)“ absolvieren, werden die Inhalte von den Älteren im darauffolgenden Jahr wiederholt und um den Aspekt „Cybermobbing“ ergänzt.

 

Nachdem das Programm nun zwei Jahre lang coronabedingt ausfallen musste, kann es dieses Schuljahr wieder vollständig stattfinden. Zuerst waren aufgrund des letztjährigen Ausfalls die sechsten Klassen dran, um das Versäumte aufzuholen. (Die fünften folgen im neuen Kalenderjahr). In drei Doppelstunden erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler dabei mit Frau Terhaag die Merkmale von Mobbing bzw. Cybermobbing sowie geeignete Hilfsmittel für den Fall der Fälle. Auf diese können die Schülerinnen und Schüler auch schon bei kleineren Konflikten zurückgreifen. Anschließend erhielten sie die Möglichkeit, ihr Wissen an vorbereiteten Fallbeispielen zu überprüfen sowie ihre neu erlernten Fertigkeiten zur Streitschlichtung in kleinen Rollenspielen auszuprobieren. Abgerundet und aufgelockert wurde das Programm durch die bei den Klassen sehr beliebten Teambildungsspiele.

Auch wenn viele der Übungen an die derzeit geltenden Coronamaßnahmen angepasst werden mussten, ist die Freude an der Schule groß, das Präventionsprogramm dieses Jahr nun wieder durchführen zu können. Die rege Schülerbeteiligung während der Durchführung sowie die persönlichen Fragen, die oft im Anschluss gestellt wurden, zeigen die Aktualität des Themas sowie das große Interesse der Schülerinnen und Schüler. Von etlichen der erarbeiteten Methoden werden sie bestimmt auch bei kleineren alltäglichen Auseinandersetzungen profitieren können.

Neu war dieses Schuljahr ein digitaler Info-Abend, an dem sich die Eltern der Fünft- und Sechstklässler bei einem Vortrag von Frau Terhaag zum Thema informieren konnten.                                                                                                          (Text und Bild: Carolin Raschke)

 

 

 


Musik zur Weihnachtszeit - Live Stream am DHG

Trotz der vielfältigen Einschränkungen durch die Pandemie haben die Musikgruppen des DHG ein Geister-Weihnachtskonzert ohne Publikum gestaltet, jedenfalls diejenigen, die aktuell proben und spielen können, also die Streicher des Orchesters sowie die Rhythmusgruppe der Band. Allein in der großen Aula gaben sie einige weihnachtliche Musikstücke zum Besten, und das Technikteam hat die Darbietungen in einem Livestream ins Schulnetzwerk gespielt. So konnten die Schülerinnen und Schüler das Konzert von ihren Klassenzimmern aus mitverfolgen. Das war nicht nur eine neue Form eines Konzerts, sondern ein weiterer Schritt in der Digitalisierung des Deutschherren-Gymnasiums.

 

 

Christmas String-a-long

 

 

Außerdem gestaltete ein Streichquartett des Orchesters ein instrumentales Christmas-Caroling. Vier Oberstufenschüler positionierten sich mit ihren Instrumenten in den Fluren der Klassenzimmer und spielten jeweils zwei weihnachtliche Arrangements. Die Schüler konnten bei geöffneten Klassenzimmertüren den Klängen lauschen und freuten sich über diese angenehme Unterbrechung des Unterrichts.

(Text und Bilder: Arnold Fritscher)

 

 


Survey about media usage

 

 

 

Im Rahmen des Englischunterrichts hat die Klasse 7A zusammen mit Frau Kronthaler eine Befragung zur Nutzung von Sozialen Medien durchgeführt und ausgewertet. Welche sozialen Medien werden von den Schülerinnen und Schülern verwendet, welche von ihren Eltern? Wer verbringt am Tag mehr Zeit mit verschiedenen Apps - Schüler/innen oder Eltern? Viele weitere spannende Fragestellungen, die dazugehörigen Ergebnisse und eine Auswertung der Schüler/innen finden Sie hier ...


DHG SCHAFFT WISSEN - 15 MONATE LEBEN UND FORSCHEN IN ANTARKTIKA AUF DER NEUMAYER-STATION III

Temperaturen bis minus 50°C und Windgeschwindigkeiten bis 180 km/h –atemberaubende Aufnahmen geben Einblicke in die lebensfeindliche Umgebung der Antarktis und in das Stationsleben des 40. Überwinterungsteams des Alfred-Wegener-Instituts.

Mittendrin Dr. med Klaus Guba – bereits viele Jahre als Unfallchirurg am Klinikum Ingolstadt tätig, entschließt er sich Anfang 2019 für eine neue Herausforderung und bewirbt sich beim Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven als Stationsarzt und Stationsleiter der Neumayer-Station III in der Antarktis.

Nach einer intensiven Vorbereitungszeit startet die Expedition in die Antarktis, wo er mit acht weiteren Personen überwintert.

Mit seinem Vortrag lässt er die Schulfamilie durch beeindruckende Aufnahmen und Erzählungen an der Zeit in der Antarktis teilhaben.

Vielen Dank für die interessanten Einblicke in die Forschungsbereiche des Alfred-Wegener-Instituts sowie in die faszinierende Welt der Antarktis.

 Sebastian Fiedler


BAUMPFLANZAKTION DER 5. KLASSEN

 

Montag, 04.10.2021, 12.05Uhr

 

Von Klarinettenklängen feierlich umrahmt pflanzen die Schülerinnen und Schüler der 5. Jahrgangsstufe gemeinsam mit Schulleiter Frank Schweizer ihren Jahrgangsbaum.

 

Der Gravensteiner Apfelbaum soll Euch, liebe Schülerinnen und Schüler, in guten und in schweren Tagen stets zur Seite stehen, Kraft geben und an den Beginn eines neuen Lebensabschnitts hier am Deutschherren-Gymnasium erinnern. Für Eure Zukunft wünscht Euch die gesamte Schulfamilie des DHG nur das Beste. 

 

Text: Sebastian Fiedler, Bilder: Juliana Montagni


Fit in physik mit konstantin daurer und max decker

Konstantin Daurer und Max Decker (beide 10c im Schuljahr 2020/21) zeigten ihr technisches Talent in einem Physik-Projekt der besonderen Art: einsatzfreudig und mit handwerklichem Geschick bauten die beiden in Eigenregie in ihrer Freizeit ein lange ungenutztes Fahrrad-Ergometer so um, dass es jetzt tatsächlich im Unterricht verwendet werden kann.

Schüler des Deutschherren-Gymnasiums können jetzt buchstäblich am eigenen Leib erfahren, zu welchen körperlichen Leistungen sie im physikalischen Sinne fähig sind: Nachdem sie den Sitz auf ihrer Größe eingestellt haben, müssen sie gegen eine schweißtreibende Wirbelstrombremse anradeln und erleben dabei, wie anstrengend der Dauerbetrieb eines elektrischen Geräts von nur 300 Watt Leistung ist.

Konstantin und Max bauten in über 80 Stunden Heimarbeit einen stabilen Metallrahmen, an dem sie  den selbstgebauten Sitz und das Ergometer verankerten. Um physikalisch interessierten Schülern einen Einblick in das Ergometer-Innenleben zu ermöglichen, setzten sie beidseitig Plexiglasscheiben ein, die einen freien Blick auf die Wirbelstrombremse erlauben. An eigens angebrachten Buchsen können zudem direkt schuleigene Stromstärke- und Spannungsmessgeräte angeschlossen werden, um die beteiligten elektrischen Größen zu verdeutlichen. Die schwarze Speziallackierung garantiert ein flottes Aussehen, und dank der angebauten Rollen kann das Fitnessgerät nun problemlos in allen Physikräumen genutzt werden.

Selbst die VDE-Sicherheitsüberprüfung für elektrische Geräte wurde von den beiden wie  vorgeschrieben durchgeführt und entsprechend dokumentiert.

 

Bei der feierlichen Übergabe an die Fachschaftsleitung unterwarfen die sportlichsten Schüler der 10c unter Anleitung der beiden Konstrukteure das neue Gerät gleich einem ersten Härtetest, den es mit Bravour bestand:

Für ihr außergewöhnliches Engagement und die gelungene praktische Umsetzung bedankt sich bei Konstantin und Max die gesamte

 

                                                                                   Fachschaft Physik

 


Umweltprojekt der 7. Klassen am DHG

In den letzten Schulwochen vor den großen Ferien war nach den langen Wochen des Homeschoolings wieder reges Arbeiten angesagt. Die Klassen 7a und b des Aichacher Deutschherren-Gymnasiums bereiteten ein großes Projekt vor, um an der Schule über den Umweltschutz und den Klimawandel aufzuklären. In kleinen Gruppen erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler Themen, wie zum Beispiel Schutz des Regenwalds, Elektromobilität und Massentierhaltung und stellten diese vor. In mehreren Schulstunden wurden Präsentationen, Flyer und Plakate gestaltet und anschließend präsentiert. „Ich bin begeistert, wie die Kinder diese anspruchsvolle Aufgabe gemeistert haben“, freut sich Deutschlehrerin Iris Kronthaler, die das Projekt gemeinsam mit ihrer Kollegin Martina Lutzenberger geleitet hat. Auch die Schüler sind zufrieden. „Es war eine tolle Herausforderung und wir haben wir viele wichtige Dinge über unsere Umwelt gelernt“, erzählt eine Schülerin, die sich mit dem Thema Waldbrände auseinandergesetzt hat. „Es ist sehr wichtig, dass trotz der Allgegenwärtigkeit von Corona der Blick für die vielen weiteren Herausforderungen unserer Zeit nicht verloren geht“, sagt Schulleiter Frank Schweizer. „Herzlichen Dank an beide Kolleginnen für die Initiierung und an unsere Schülerinnen und Schülern für die tatkräftige Mitarbeit an diesem Projekt.“ Trotzdem freuen sich nach den letzten stressigen Wochen sowohl Schüler als auch Lehrkräfte nun auf die wohlverdienten Ferien.

 

Text: Sonja Sitta (7a), Foto: Iris Kronthaler


Schülermeinungen zur Lesekiste:

Meine Arbeit mit der Lesekiste

Eines Tages hatte ich von meiner Deutschlehrerin Frau Frauenholz-Funk erfahren, dass wir eine Lesekiste zu einem Buch unserer Wahl gestalten sollten. Diese Idee fand ich toll. Mir fiel nach einigem Suchen ein Buch ins Auge und ich wusste sofort, dass es das Richtige war: also fing ich sofort mit Freude an, meine Lesekiste zu gestalten. Mein Buch trägt den Titel „Der Ruf des Kulango“. Es geht um ein Fischadlerweibchen und vier Kinder, die sich anfreunden und Abenteuer erleben. Am meisten Spaß hatte ich bei der Außengestaltung, da ich die Lesekiste mit Acrylfarben bestrichen hatte und mich dabei wie eine Malerin gefühlt habe. Am schwierigsten war für mich, den Text, den ich meiner Klasse vortrage, zu formulieren. Entweder vergaß ich Dinge oder stotterte ein wenig, was mich dann nervte.

Und dann, ein paar Tage später, musste ich die Buchvorstellung halten. Ich war als Erste dran und daher noch aufgeregter. Als ich vorne stand, meine Kiste abstellte und zu sprechen begann, ließ aber das Aufgeregtsein nach und ich redete konzentriert los.

Mich freute es sehr, dass meine Buchvorstellung gut bei meinen Klassenkameraden ankam und ich hörte mir entspannt und erleichtert die anderen Vorträge meiner Mitschüler an.

 

Ich möchte gerne wieder einmal eine Lesekiste zu einem Buch gestalten, da das Gestalten und Vortragen Spaß gemacht hat.

Ich fand die Idee, eine Lesekiste über ein Buch zu gestalten toll. Mir hat es auch sehr Spaß gemacht, meine Lesekiste zu gestalten und freien Lauf zu haben, ohne dass jemand es korrigiert. Besonders viel Spaß hat mir das Vorlesen vor meinen Klassenkameraden gemacht und das Gestalten meiner Lesekiste. Ich fand es schwierig, meinen Vortrag zu halten ohne zu stottern. Hilfe hatte ich gebraucht beim Anbringen meiner Hölzer an die Kiste mit der Heißklebepistole.

Ich fand die Vorträge meiner Mitschüler super. Manche Bücher wollte ich sofort lesen und nichts Anderes machen, außer dieses Buch zu lesen.

 

Ich würde gerne mal wieder eine Lesekiste gestalten, weil es viel Spaß macht! Ich wünsche mir für nächstes Mal etwas mehr Zeit für die Gestaltung und Vorbereitung.

Ich finde die Idee, ein Buch mit einer Lesekiste vorzustellen, gut. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, die Lesekiste zu gestalten, besonders auch, die Vorstellungen meiner Klassenkameraden anzuschauen. Auch das Gestalten der Kiste hat Spaß gemacht. Ich fand es aber etwas schwierig, Dinge zu finden, die in meinem Buch vorkommen und die nicht zu viel über das Buch verraten. Genervt hat mich eigentlich nichts und Hilfe habe ich so wirklich nicht gebraucht; nur den Tipp mit der Watte, den unsere Lehrerin uns gegeben hat, habe ich gern angenommen.

Die Vorträge meiner Mitschüler waren meiner Meinung nach alle sehr gut, zumindest diejenigen, die ich gehört habe.

 

Ich würde sehr gern mal wieder so einen Auftrag oder anders gesagt, so eine Lesekiste, machen, weil es mir sehr viel Spaß gemacht hat und die Vorträge der Lesekisten sehr schön waren.

Das Thema Lesekiste war ein spaßiges und tolles Projekt. Es war eine schöne Idee; man konnte kreativ sein und viele seiner eigenen Ideen mit in die Lesekiste einbringen. Beim Ausdrucken der Bilder und beim korrekten Ausschneiden habe ich Hilfe gebraucht. Vor der Vorstellung hatte ich ein bisschen Lampenfieber, da ich sehr unsicher war, ob ich es schaffen werde. Außerdem hatte ich Angst, dass die Kiste beim Transport in die Schule kaputtgehen würde. Nervig war es auch, ständig unter Druck zu stehen, dass ich mich versprechen oder einen Fehler machen würde. Unter mehr Druck bin ich gekommen, nachdem einige meiner Mitschüler meiner Meinung nach besser waren. Doch ich konnte die Angst unterdrücken. Ich würde es gerne nochmal machen, da es Spaß machte und sehr interessant war.

 

Das war meine Erfahrung mit der Lesekiste.


Keine Möglichkeit des Austauschs mit Padua wegen COVID-19 !?! Nicht am DHG…

 

Racconti sullo Scambio digitale con il „Liceo Statale Alvise Cornaro“ Padova

 

Das leidige “C-Wort” begleitet momentan unser aller Leben. Kein Zeitungsartikel, keine Berichterstattung in den Medien und auch keine Diskussion am Essenstisch war in den letzten Monaten von Diskussionen über die verheerenden Folgen der Pandemie für uns verschont geblieben.

 

Auch der alljährlich stattfindende Austausch mit unserer Partnerschule, dem „Liceo Statale Alvise Cornaro“ in Padua, wurde von der Pandemie hart getroffen. So war es unseren Schüler/-innen der 10. Jgst. dieses Jahr leider nicht möglich, die Austauschpartner/-innen in Italien persönlich kennenzulernen. Fehlanzeige für ein „gelato“, das auf dem „Prato della Valle“ eingenommen werden könnte oder für ein Pizzaessen in dem von den Padovanern viel gelobten Restaurant „Grosso pomodoro“. 

 

Aber diese Umstände waren für das DHG kein Grund für Traurigkeit oder Wehmut. Vielmehr wurde aus den widrigen Bedingungen der Reisebeschränkungen eine wunderbare Möglichkeit des digitalen Austauschs geboren. In Zusammenarbeit mit der Schule in Padua, wurde von Frau Mair (von der Partnerschule in Padua) und  Herrn Nafe ein „Scambio digitale“ ins Leben gerufen, der einen monatlichen, virtuellen Austausch zwischen Schüler/-innen in Aichach und Padua zu alltagsrelevanten Themen ins Zentrum stellt. Dabei reicht das Themenspektrum über das sich unsere Schüler/-innen des DHG mit den Austauschpartner/-innen des „liceo“ in Padua austauschen, von „typischen Mahlzeiten in Italien und Deutschland“ über „Karnevalsbräuche in Padua und Aichach“ bis hin zu „berühmten Persönlichkeiten des Veneto und Bayerns“ und werfen somit sicherlich einen weiten kulturellen Fächer auf. Beide Seiten lernen die Gepflogenheiten, „fun facts“, Geheimtipps (Stichwort: „Grosso pomodoro“) und „berühmten Söhne und Töchter“ der jeweiligen Länder / berühmte Persönlichkeiten der jeweiligen Region in einem kommunikativen Rahmen kennen und können dabei nebenbei noch das eigene sprachliche Repertoire erweitern.

 

In vielen Bereichen mussten wir lernen, dass Corona bestimmte Routinen außer Kraft gesetzt hat. In vielen Bereichen hat diese Pandemie jedoch auch neue Wege eröffnet, die die Kreativität aller Beteiligten erforderten und die sich letztendlich ausgezahlt haben. Der „Scambio digitale“ zwischen dem Deutschherren-Gymnasium in Aichach und dem „Liceo Statale Alvise Cornaro“ in Padua ist ein wunderbares Beispiel für einen derartigen kreativen und neuen Pfad.

Hoffen wir, dass diese so geknüpften Kontakte auch über die Pandemie hinaus bestehen bleiben können.

Padova e Aichach rimarranno unite anche ai tempi di una pandemia!

In diesem Sinne: “Andrà tutto bene!“ und „Andrà tutto avanti!” 

 

 

P.Hagel (Italienischlehrkraft am Deutschherren-Gymnasium)

 

 


Die Hannibal-Challenge – Abwechslung im Onlineunterricht

Jede Woche stellen sich Schülerinnen und Schüler bis zur 6. Klasse bzw. Handballteams in der gleichen Altersstufe drei Herausforderungen, bei denen Koordination, Kraft, Schnelligkeit und Geschicklichkeit mit dem Ball im Vordergrund stehen. Per Zufallsprinzip wird vorab zudem ein Duellpartner zugeteilt.

Deutschlandweit machen jede Woche über 1000 Mannschaften bei der Hannibal-Challenge mit und auch am DHG nehmen Teams aus allen 5. und 6. Klassen teil. Motiviert machen die Mädels und Jungs die Übungen zu Hause, zählen dabei ihre erreichten Punkte und melden ihre Ergebnisse an die Sportlehrkräfte. Zu Beginn jeder Woche gibt es dann neue Übungen sowie einen neuen Duellpartner und die Ergebnisse der vorherigen Woche werden mitgeteilt: Die Teams des DHGs konnten bereits einige Duelle gewinnen und sind weiterhin mit viel Spaß dabei!

 

Vielen Dank an den Deutschen Handballbund für die tollen Challenges!

 


Erasmus+ Projekt

 Teilnahme des Deutschherren-Gymnasiums am internationalen Erasmus+-Projekt

 

„Europe for Future“ lautet das neue Thema des von der EU geförderten „Erasmus+“ – Programms, an dem sich das Deutschherren-Gymnasium in Aichach ab Herbst 2020 erneut als Koordinator- und Projektschule beteiligt.

Weitere Mitglieder des Projektverbundes sind Italien, Spanien, Belgien und die Türkei. Zwischen den teilnehmenden Schulen dieser Länder soll in den nächsten zwei Jahren ein Austausch stattfinden, um Schülerinnen und Schüler für gesamteuropäische Ziele zu sensibilisieren. Der Fokus liegt dieses Mal darauf, das Bewusstsein für Umweltschutz und Nachhaltigkeit zu stärken, und gleichzeitig auch interkulturelle, aber natürlich auch sprachliche Kompetenzen zu fördern. Hierfür werden Gruppen, bestehend aus Lehrern und Schülern, der verschiedenen Schulen gemeinsam in Workshops an den ökologischen Themen arbeiten.

Sobald Auslandsreisen wieder möglich sind, finden diese Workshops im Rahmen gegenseitiger Besuche statt – bis dahin erfolgt der Austausch auf digitalen Plattformen. Das Deutschherren-Gymnasium bietet seinen Schülerinnen und Schülern durch die Teilnahme an diesem Projekt nicht nur die Möglichkeit, ihre sprachlichen Kompetenzen zu erweitern, sondern auch Europa im Zuge der Globalisierung als möglichen Lern- und Arbeitsraum kennenzulernen. 

 



Lesekoffer für die Unterstufe

 

Le plaisir de lire – Erstellung von Lesekoffern für die Unterstufe

 

Lesen ist langweilig und macht keinen Spaß? Von wegen!

 

Wir vom P-Seminar Französisch beweisen den 6. und 7. Klassen das Gegenteil mit unseren selbstgemachten Bücherkisten – natürlich im französischen Stil. Das Ziel unseres Projekts war es, die Lesekompetenz der Schüler der Unter- und Mittelstufe in der Fremdsprache Französisch anhaltend zu verbessern und gleichzeitig ihr Sprachbewusstsein zu fördern. Zu diesem Zweck haben wir zahlreiche Bücher gelesen und passende Aufgabenapparate dazu erstellt, deren Schwierigkeitsgrad an den Lernstand der jeweiligen Jahrgangsstufen angepasst ist.

 

Zunächst wurde das Seminar in drei Teams unterteilt:

Finanzierung, Material und Marketing. Ersteres kümmerte sich um Sponsoren zur Kostendeckung, eine Arbeit, die leider durch das Coronavirus maßgeblich erschwert wurde. Nichtsdestotrotz war es möglich, einige Unterstützer für das Projekt zu gewinnen, denen wir an dieser Stelle herzlich danken.

Die Gruppe Material hat sich zum Ziel gesetzt, die Bücherkisten zu entwerfen, zu gestalten und mit den Materialien zu bestücken. Die Schülerinnen des Team Marketing waren dafür verantwortlich, zusammen mit den 7. Klassen des Schuljahres 2019/20 anhand von Feedbackbögen die endgültige Auswahl der Lektüren zu treffen und die Bücherkisten der Fachschaft Französisch vorzustellen. Zusätzlich besuchten sie die verschiedenen Klassen und präsentierten dort das Ergebnis des Seminars.

Seit Anfang Dezember 2020 stehen die Kisten in jeder Klasse bereit und können sowohl im Unterricht wie auch in Vertretungsstunden problemlos benutzt werden. Wir freuen uns über das positive Feedback, das wir bereits erhalten haben und hoffen, dass sich die Klassen noch lange daran erfreuen.

 

Lorenz Davideit, Ben Heinen, Leandro Liebler und Fabian Peter, Q 12


Wege nach dem Abitur - Informationsabend

Das Ende der Schulzeit rückt näher und damit wird die Frage „Wie soll es nach der Schule weitergehen“ immer wichtiger. Das Abitur bietet eine Fülle an beruflichen Möglichkeiten, egal ob man studieren oder eine berufliche Ausbildung machen möchte. So fand am Dienstag, den 09.10.2018 die Abendveranstaltung „Wege nach dem Abitur“ statt, die den Schülerinnen und Schülern und ihren Eltern einen ersten Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten im weiteren Lebensweg gab, damit sie die für sie passende Berufswahl treffen können.

Als erste der drei Referentinnen hielt Frau Stemme von der Studien- und Berufsberatung der Agentur für Arbeit einen Vortrag über Arbeitsmarkt, Studien- und Berufswahl.

Die Zuhörer bekamen Wege beruflicher Qualifizierung aufgezeigt und erhielten Anleitungen zum Anzapfen entsprechender Informationsquellen. Andrea Koch stellte als Bereichsleiterin Personal von der Sparkasse Aichach-Schrobenhausen die Sparkasse als Ausbilder vor und zeigte auf, warum eine Ausbildung sinnvoll ist - auch mit Abitur. Frau Prof. Dr. Claudia Meitinger - Fachstudienberaterin und Studiengangsleiterin Mechatronik der Hochschule Augsburg  - rundete die Veranstaltung mit Einblicken in das Bachelor-Studium , das Duale Studium und einem allgemeinen Überblick über das Studieren an der Hochschule Augsburg ab.

INFORMATIONSABEND "WEGE NACH DEM ABITUR" FÜR DIE SCHÜLERINNEN UND SCHÜLER DER Q11



Schulpartnerschaft

Die Zeit danach - Aichacher Zeitung v. 26.9.2018 - Schulpartnerschaft zwischen DHG Aichach und Sparkasse Aichach-Schrobenhausen besiegelt.

Von David Holzapfel

Unter den Augen aller Schüler der neunten bis elften Klassen des Deutschherren-Gymnasiums Aichach und Lokalprominenz aus Politik und Wirtschaft wurde die Schulpartnerschaft besiegelt. Schulleiterin Renate Schöffer und die Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Aichach-Schrobenhausen, Birgit Cischek, unterzeichneten unter großem Beifall den Vertrag. Unter der Schirmherrschaft der Industrie- und Handelskammer Schwaben, vertreten durch Jürgen Korschinsky, kommt im Landkreis Aichach-Friedberg so die bereits zwölfte Partnerschaft dieser Art zustande.

Die IHK fungiert, wie schon bei 268 Schulpartnerschaften in ganz Schwaben zuvor, als Vermittler und Bindeglied zwischen Bildungseinrichtung und Unternehmen. Die lokale Wirtschaft geht mit allen Schultypen Partnerschaften ein. Besonders jedoch für Gymnasiasten, die im Zuge ihrer Schullaufbahn theorieorientierter lernen und weniger Berührungspunkte mit dem späteren Berufsleben haben als Schüler anderer Schulformen, bietet eine solche Verbindung gute Möglichkeiten, sich auf „die Zeit danach" vorzubereiten.

Sowohl Aichachs Bürgermeister Klaus Habermann als auch Landrat Dr. Klaus Metzger betonten in ihren Grußworten die Wichtigkeit einer solchen Kooperation und die daraus resultierenden Vorteile für alle Beteiligten. Dass das Projekt tatsächlich für beide Partner eine „Win-Win"-Situation darstellt, machen Beispiele aus der Praxis deutlich:

Bei Bewerbungstrainings für Neuntklässler des Deutschherren-Gymnasiums in einer Filiale der Sparkasse konnten die Schüler den Ablauf eines Bewerbungsgespräches hautnah miterleben und erhielten Tipps für eine stimmige Bewerbung. Umgekehrt verschönerten Schülerinnen des Gymnasiums im Zuge eines Streetart-Projekts die sonst mit Schmierereien verunstalteten Garagenwände der Sparkassenfiliale in der Donauwörther-Straße. Aktionen wie diese, so Cischeck, beleben und fördern die Partnerschaft. Das erklärte gemeinsame Ziel der Schulpartnerschaft sei es laut Schöffer und Cischek, die Berufsorientierung der Schüler zu fördern, ein besseres Kennenlernen der Unternehmen zu ermöglichen und einen reibungslosen Übergang der Jugendlichen in das Arbeitsleben zu gewährleisten. Im Umkehrschluss erhofft sich die Wirtschaft, so dem zurzeit vielzitierten und realen Fachkräftemangel entgegenzuwirken und sich als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren. 



Ökologisch Fit mit Öko-Profit

An sechs Schulen im Landkreis Aichach-Friedberg steht in den kommenden zwei Jahren Umweltschutz auf dem Stundenplan. Nicht direkt, aber bei dem Projekt Öko-Profit Schule Plus sollen Lehrer, Schulmitarbeiter und natürlich die Schüler an den Themen Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Schonung von Ressourcen gemeinsam arbeiten und die Umweltbilanz der eigenen Schule verbessern. Gestern fand dafür die Auftaktveranstaltung am Aichacher Deutschherren-Gymnasium statt).

 

Was die Aichacher Zeitung dazu noch geschrieben hat, können Sie hier lesen.

 

(Bild: Damit es sie noch länger gibt - Morteratsch-Gletscher)